Arbeitsrecht

Wir vertreten Arbeitgeber und Arbeitnehmer . Nur wer beide Seiten kennt, ist auf die vielfältigen Möglichkeiten vorbereitet.

Kündigung und Kündigungsschutz

Für die meisten Menschen stellt der Erhalt des Arbeitsplatzes die Grundlage der wirtschaftlichen Existenz dar und ist deshalb von existenzieller Bedeutung. Was also ist zu tun, wenn der Arbeitgeber plötzlich eine Kündigung ausspricht? Oberstes Gebot ist  zunächst, Ruhe zu bewahren, auf der anderen Seite aber auch keine Zeit zu verlieren. Gerade im Arbeitsrecht sind häufig äußerst kurze Fristen zu beachten. So ist die Erhebung einer Kündigungsschutzklage vor dem zuständigen Arbeitsgericht nur innerhalb von drei Wochen nach Erhalt der Kündigung zulässig. Nach Verstreichen dieser Frist wird eine arbeitgeberseitige Kündigung als wirksam betrachtet, egal ob es einen gesetzlich anerkannten Kündigungsgrund gegeben hat oder nicht. Vermeiden Sie so Nachteile für Ihren weiteren beruflichen Werdegang und Ihre Karriere.

Lassen Sie sich daher unbedingt sofort anwaltlich beraten und verschenken Sie kein Geld!

Häufig wird in der Praxis ein arbeitsgerichtliches Klageverfahren durch Zahlung einer Abfindung im Wege eines Vergleiches beendet. Als Faustformel gilt hierbei, dass Sie für jedes Beschäftigungsjahr ein halbes Bruttomonatsgehalt bekommen. Bei einer Betriebszugehörigkeit von 20 Jahren sind das dann immerhin 10 volle Bruttomonatsgehälter. Oft sind Arbeitgeber aber schon bereits außergerichtlich bereit, dem Arbeitnehmer den Verlust des Arbeitsplatzes durch einen finanziellen Ausgleich zu „versüßen“, so dass ein Klageverfahren vermieden werden kann. Hier ist dann regelmäßig an den Abschluss eines Aufhebungsvertrages zu denken. Lassen Sie sich auch in diesem Fall kompetent beraten.

Abmahnung

Mit dem Ausspruch einer Abmahnung kann ein Arbeitgeber unterschiedliche Ziele verfolgen. Auch hier gilt, dass Sie sich nach Erhalt einer solchen unverzüglich an einen Experten wenden sollten. Wir überprüfen dann die Abmahnung auf ihre Wirksamkeit hin und zwar sowohl in formeller Hinsicht als auch im Hinblick auf den Wahrheitsgehalt der dort erhobenen Vorwürfe. Häufig besteht die Möglichkeit, den Arbeitgeber zu verpflichten, eine Gegendarstellung zu den  Personalakten zu nehmen. Sollte dies nicht fruchten, steht Ihnen selbstverständlich der Gang zum Arbeitsgericht frei.

Arbeitszeugnis

Ebenso sollten Sie nach Erhalt eines Arbeits- oder Zwischenzeugnisses dieses anwaltlich überprüfen lassen.Hier gelten keine so strengen Fristen. Gleichwohl sollte eine inhaltliche Kontrolle zeitnah erfolgen, da es mannigfaltige Möglichkeiten der Verklausulierung gibt und ihr Arbeitgeber Ihnen durch die Verwendung der sog. Zeugnissprache möglicherweise eine mangelhafte oder ungenügende Arbeitsleistung bescheinigt, ohne dass Ihnen dies auf den ersten Blick auffällt.

Wir sehen Ihr Arbeitszeugnis sorgfältig für Sie durch und übernehmen die Inhaltliche Kontrolle. In jedem Fall haben sie einen Anspruch auf ein korrektes Zeugnis, welches Sie nach ständiger Rechtsprechung in Ihrem beruflichen Fortkommen nicht behindern darf.

Vermeiden Sie so Nachteile für Ihren weiteren beruflichen Werdegang und Ihre Karriere.